Heizkosten sparen
Gebäudeenergieberater holen sich bei der HwK den letzten Schliff
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| In der Schulung von Gebäudeenergieberatern ist die Handwerkskammer Koblenz rheinland-pfalzweit Spitze. Jüngst konnten 70 Teilnehmer nach bestandener Prüfung bei der HwK im Rahmen einer Feier ihre Urkunden entgegennehmen. |
In Zeiten steigender Öl- und Gaspreise ist es nicht nur eine Frage des Umweltschutzes: Auch aus finanziellen Gründen ist ein effizienter Energieeinsatz ein Thema. Wie sich die Heizkosten in Wohngebäuden minimieren lassen, darüber informiert als Experte der Gebäudeenergieberater - eine Qualifizierung, die von der HwK mit großem Erfolg durchgeführt wird.
„Ein Weg, den Energieverbrauch im Gebäudebestand deutlich zu reduzieren, ist die kundennahe Energieberatung“, betont die HwK. 70 neue Absolventen des Seminars erhielten jetzt ihre Abschlusszertifikate. Deren Kompetenzen kommen vor allem Bauherren zugute und reichen von der Bestandsaufnahme bis zum Konzept, wie sich Energie mit möglichst geringem finanziellen Aufwand optimal nutzen lässt. Die Kurse finden sowohl in Koblenz wie auch Kaisersesch statt.
Infos zu den Gebäudeenergieberaterlehrgängen gibt das HwK-Umweltzentrum, Tel.: 0261/ 398-653, E-Mail: zua@hwk-koblenz.de, Internet:
www.hwk-koblenz.de
Förderprogramm zur energetischen Gebäudesanierung
wird stark ausgeweitet
KfW-Programme lösen erhebliche Nachfrageeffekte aus – Handwerk profitiert
Die Förderung der energetischen Gebäudesanierung, im Rahmen des Sofortprogramms für Wachstum und Beschäftigung der Bundesregierung im Januar 2006 beschlossen, wird als Ergebnis einer starken Nachfrage ausgeweitet.
Mit dem Bundesprogramm verbunden ist die Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese gewährt besonders zinsgünstige Darlehen, wird Geld für die energetische Gebäudesanierung abgefragt. Die drei Säulen der Programme, die starke Nachfrageeffekte ausgelöst haben, sind die „CO2-Gebäudesanierung“, „Wohnraum Modernisieren“ sowie „Ökologisch Bauen“. Ab Januar 2007 wird die Bundesregierung gemeinsam mit der KfW die zweite Stufe der Förderung starten. Dabei werden neben einer Vereinfachung und Weiterentwicklung der Darlehensvariante auch die vom Handwerk vorgeschlagenen Zuschüsse eingeführt. Mehr Infos in der nächsten Ausgabe „Handwerk Special“ im Januar 2007.