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Ab dem Jahrgang 2008 ...

... setzt die Handwerkskammer Koblenz die Onlineausgabe von Handwerk Special als E-Paper um.

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Jahrgänge 1997 - 2007

Die Jahrgänge 1997 bis 2007 stehen in der bisherigen Form zur Verfügung. Die Beiträge sind nach Jahrgang und Ausgabe mit Inhaltsübersicht gegliedert.

Zu erreichen sind sie über

archiv.handwerk-special.de

Frühzeitige Vorsorge bewährt sich

Im Gespräch mit Oskar Hanke von der Signal Iduna

Oskar Hanke, Filialdirektor der Signal Iduna Gruppe in Koblenz, tritt in den Ruhestand. Der 62-Jährige ist seit 1972 im Unternehmen. In den 28 Jahren seiner Arbeit in Koblenz pflegte er eine besonders enge Beziehung zum Handwerk und zur HwK Koblenz. Handwerk Special hat mit ihm gesprochen.

Foto: Ein Freund des Handwerks tritt in den Ruhestand: Oskar Hanke.
Ein Freund des Handwerks tritt in den Ruhestand: Oskar Hanke.

Handwerker waren Anfang des letzten Jahrhunderts Mitbegründer der heutigen Signal Iduna, die heute als universelle Versicherungsgruppe im Wettbewerb steht. Wie stark sind heute noch die Verbindungen zum Handwerk?

Bereits 1880 gab es die Kranken- und Begräbniskasse selbstständiger Handwerker in Koblenz, Mayen und Ahrweiler. Hier liegen die Wurzeln für die Signal Versicherungen. Das Handwerk ist nach wie vor einer unserer wichtigsten Partner. Ich habe mich immer für eine individuelle Betreuung der selbstständigen Handwerker eingesetzt. Wichtig ist, dass sie sich über speziell entwickelte Tarife, die gezielt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, informieren, vor allem bei den Sachversicherungen.

Unsere Sozialversicherungssysteme stehen in der Diskussion, Verunsicherung macht sich breit. Was raten Sie jungen Unternehmern?

Die 18-jährige Versicherungspflicht bietet lediglich eine Grundabsicherung fürs Alter. Für einen Handwerker bestehen aber immer besondere Risiken, beispielsweise durch Unfall oder Krankheit. Hier sollte er unbedingt frühzeitig Vorsorge durch eine entsprechende Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung treffen. Darüber hinaus sollte auch der Jungunternehmer bereits ans Alter denken. Je früher er hier einzahlt, desto geringer ist der Beitragssatz.

Sie persönlich haben eine enge Beziehung zur regionalen Wirtschaft und zur HwK Koblenz gepflegt. Was hat Sie am stärksten beeindruckt?

Die Innovationsfreude der HwK und ihr überdurchschnittliches Engagement in unterschiedlichen Bereichen. Ich war immer dicht dabei. So habe ich den Bau von Berufsbildungszentren miterlebt und selbst in Meisterkursen über Sozialversicherungen referiert. Auch die weniger bekannten Auslandsprojekte beeindrucken mich. Mein Kompliment geht an Hauptgeschäftsführer Karl-Jürgen Wilbert, der für mich Initiator und Motor mit beneidenswerter Energie ist.

Sind die „jungen Alten“ heute aktiver als die Generation vorher?

Vieles hat sich geändert. In den 50er Jahren war der erste Fernseher meiner Eltern noch eine Sensation. Sie waren mit 62 Jahren „alte“ Leute, ich fühle mich hingegen noch sehr frisch. Die „Alten“ heute nutzen Freizeitangebote, die sie fit halten. Für Tennis, Golf und Ski werde ich jetzt mehr Zeit haben, aber auch für meine Enkel. Darauf freue ich mich.

 
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