Neue Wege in der Kunststoff-Verarbeitung
Die Verarbeitung von modernen Spezialkunststoffen für technische Anwendungen erfordert ein umfassendes Know-how. Die HwK Koblenz führt dazu in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen Koblenz und Kaiserslautern sowie Betrieben aus der Kunststoffbranche umfangreiche Untersuchungen durch. Dazu zählen Versuchsreihen zur Ermittlung von auf die jeweiligen Kunststoffe angepassten Verarbeitungsparametern. Die Kunststoffe werden in verschiedenen Branchen eingesetzt, die hochwertige, chemisch resistente, thermisch und mechanisch hoch belastbare Werkstoffe verlangen, so im chemischen Anlagenbau, in der Lebensmittelverarbeitung, im Rohrleitungsbau für die Ver- und Entsorgung und in vielen weiteren Gewerken.
Die HwK stellt die Untersuchungsergebnisse in einer Datenbank von Handlungsanweisungen und Schulungsunterlagen den Unternehmen, aber auch Bildungsstätten bereit. Um die Sicherheit und Qualität der zu verarbeitenden Produkte zu gewährleisten, werden weiterhin Verfahren der Werkstoffprüfung erarbeitet, die einfach, sicher und kostengünstig angewendet werden können und dennoch aussagefähige Ergebnisse liefern. Die Fachhochschule Koblenz untersucht die Schweißbarkeit der Hochleistungskunststoffe mit verschiedenen Wärmequellen und entwickelt das thermografische Verfahren weiter, um Kunststoffe zerstörungsfrei auf innere Schäden prüfen zu können. An der Fachhochschule Kaiserslautern werden spezifisch auf die Spezialkunststoffe angepasste Prüfmethoden und die jeweiligen Prüfparameter entwickelt. Das Projekt wird durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation gefördert.
Das Kunststoff-Center der HwK Koblenz führt regelmäßig Qualifizierungslehrgänge und Prüfungsabnahmen nach den einschlägigen Richtlinien (DVS, DVGW) durch.
Informationen zu dem Forschungsprojekt im HwK-Metall- und Technologiezentrum, Tel.: 0261/ 398-511, Fax: -988, E-Mail: metz@hwk-koblenz.de, Internet:
www.hwk-koblenz.de