24 Restauratoren aus Litauen zu Besuch
... im HwK-Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege in Herrstein
Regelmäßig unternehmen die Restauratoren des Litauischen Kunstmuseums in Vilnius Studienreisen zu ausländischen Restaurierungswerkstätten und Museen. In diesem Jahr stand das Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege der HwK Koblenz in Herrstein auf dem Programm, nachdem früher bereits die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin-Brandenburg, das Historische Museum in Basel oder das Musée des Tissus in Lyon auf dem Plan standen.
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Frank Sprenger und Constanze Küsel vom Herrsteiner HwK-Zentrum informierten die Gäste über die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Denkmalpflege und Restaurierung für das Handwerk. Mit großem Interesse besichtigten die litauischen Restauratoren die Goldschmiedewerksatt (Foto), in der eine Gruppe angehender Restauratoren im Gold- und Silberschmiedehandwerk in historischen Oberflächentechniken Praxisunterricht erhielt. Im Gespräch mit den Besuchern wurden Fachfragen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Dr. Jûratë Senvaitienë, stellvertretende Direktorin des Kunstmuseums Litauen und Leiterin des P.-Gudynas-Restaurierungszentrums, betonte, wie wichtig das Handwerk für den Bereich der Restaurierung sei.
Das Handwerk dürfe auch auf der akademischen Ebene nicht vernachlässigt, gar verdrängt werden. Der mittlerweile auch in Litauen eingeführte Studiengang zum Diplomrestaurator habe gerade im Goldschmiedebereich noch großen Bedarf an praxisnahen Unterweisungen, was einmal mehr für eine Zusammenarbeit von Handwerk und Akademien spräche. Grenzüberschreitender fachlicher Austausch diene der Bewahrung unseres kulturellen Erbes und eröffne auch dem Handwerk in der Denkmalpflege durchaus neue Perspektiven.
Infos im HwK-Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege, Tel.: 06785/ 9731-760, Fax: -769, E-Mail: zrd@hwk-koblenz.de, Internet:
www.hwk-koblenz.de