Warum nicht was mit Technik machen?
Judith Fogel erlernt den Beruf der Kfz-Mechatronikerin
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| Nach dem Abitur hat Judith Fogel eine Lehre zur Kfz-Mechatronikerin gestartet. Sie ist aktuell eines von 26 Mädchen in diesem Beruf. |
„Ich habe schon als Kind lieber mit Autos als mit Puppen gespielt. Bei der Berufswahl hat mein technisches Interesse den Ausschlag gegeben“, so Judith Fogel, Kfz-Mechatronikerlehrling aus Neuwied. „Nach dem Abitur stand für mich fest, dass ein Studium nichts für mich ist. Ich wollte erst einmal eine Lehre machen, tüfteln und sehen, was ich schaffe“, fügt die 22-Jährige hinzu. „An meinem zukünftigen Beruf fasziniert mich auch, dass die technische Entwicklung immer wieder neue Aufgaben mit sich bringt“, sagt sie. Jetzt ist Judith im vierten Lehrjahr und wird in der Firma „Bosch Service Vogtmann+Herold“ in Neuwied ausgebildet.
Parallel zur Lehre macht sie bei der HwK Koblenz eine Zusatzqualifikation zur „Betriebsassistentin im Handwerk“. „Damit habe ich nach erfolgreich bestandener Gesellenprüfung auch bereits die betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und arbeitspädagogischen Teile III und IV der Meisterprüfung in der Tasche und bin auf dem Karriereweg ein ganzes Stück weiter“, freut sie sich. Zurzeit erlernen 1.234 junge Leute im nördlichen Rheinland-Pfalz ein Kfz-Handwerk. Judith gehört zu den 26 jungen Frauen unter ihnen.
Informationen zu allen Fragen rund um die Lehre im Handwerk bei den HwK-Ausbildungsberatern, Tel.: 0261/ 398-323, Fax: -989, E-Mail: aubira@hwk-koblenz.de,
Internet:
www.hwk-koblenz.de