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Ab dem Jahrgang 2008 ...

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Jahrgänge 1997 - 2007

Die Jahrgänge 1997 bis 2007 stehen in der bisherigen Form zur Verfügung. Die Beiträge sind nach Jahrgang und Ausgabe mit Inhaltsübersicht gegliedert.

Zu erreichen sind sie über

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Kreativität ohne Grenzen

Tischler Schmidt: Arbeit mit Hightech und modernen Werkstoffen

„Der Erwerb einer CNC-Maschine vor drei Jahren war eine Investition, die sich rechnet. Dank Hightech sind unserer Kreativität kaum Grenzen gesetzt“, betont Tischlermeister Markus Schmidt aus Andernach.

Foto: Der Einsatz traditioneller Werkzeuge, moderner Bearbeitungsmaschinen und Hightech via Computerprogrammierung gehört in der Tischlerei Schmidt zum Alltag.
Der Einsatz traditioneller Werkzeuge, moderner Bearbeitungsmaschinen und Hightech via Computerprogrammierung gehört in der Tischlerei Schmidt zum Alltag.
Foto: Der Einsatz traditioneller Werkzeuge, moderner Bearbeitungsmaschinen und Hightech via Computerprogrammierung gehört in der Tischlerei Schmidt zum Alltag.

Als Beispiel führt er die Ausstattung einer Bibliothek mit abgerundeten Regalen und Schränken. „Ohne die CNC-gesteuerte Präzisionsmaschine wäre dieser Auftrag nicht möglich gewesen“, sagt er. „Die CNC-Technik wird auch in unserem Handwerk immer stärker Einzug halten“, ist er überzeugt. Die technischen Grundlagen für die Bedienung der turboflinken Präzisionsmaschine erwarb er im Lehrgang „CNC-Technik für das Tischlerhandwerk“ bei der HwK Koblenz. Hier lernte er auch, wie die innovativen Techniken zur effizienteren und kostengünstigeren Produktion eingesetzt werden können.

Neben dem Einsatz von Hightech setzt Schmidt beim Möbelbau auf die Verarbeitung moderner Werkstoffe wie Glas, Edelstahl, Naturstein. In Kombination mit Holz ergeben sie oft erst den gewünschten Effekt und ein harmonisches Gesamtbild. Für Allergiker bietet der Tischlermeis-ter Oberflächenbehandlungen mit Naturprodukten, frei von Lösungsmitteln, löslichen Schwermetallen und Pflanzenschutzmittel an. Auch Kinderspielzeug und Kindermöbel verlassen mit unbedenklicher Oberfläche seine Werkstatt.

„Arbeiten vom Tischler sind schöner und wertbeständiger als Wohnen von der Stange und auch preiswerter als man glaubt“, ist Markus Schmidt sicher. Die Zeitschrift „Wohn Sinn“ mit Impressionen und Impulsen aus dem Holzhandwerk verschickt er mit persönlichem Vorwort als Service an Interessenten und Auftraggeber. „Der Kunde ist unser Partner. Mit ihm entwickeln wir ein Konzept und fertigen in auf ihn abgestimmtem Design.“

Der 43-jährige Tischlermeister führt die 1896 von seinem Urgroßvater gegründete Tischlerei in der 4. Generation. Vier Gesellen und zwei Lehrlinge unterstützen ihn dabei. Ehefrau Heike managt das Büro. Die 13-jährige Tochter Alexandra ist schon jetzt oft in der Werkstatt und schaut ihrem Vater über die Schulter. „Wenn sie ihren Berufswunsch, Tischler zu werden, wahr macht, ist sie damit bestimmt nicht auf dem Holzweg“, freut sich Schmidt.

Steckbrief: Tichlerei Schmidt, Andernach
Gegr. 1896 | 5 Mitarbeiter, 2 Lehrlinge | Entwurf und Bau von Küchen, Badmöbeln |
Internet: www.schmidt-andernach.de

 
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