Farbenfrohes Erbgut
Familienunternehmen Bomm besteht seit vier Generationen
„Wer erfolgreich sein will, muss immer besser als andere sein“, ist Maler- und Lackierermeister Ulrich Bomm, Geschäftsführer der Bomm Malerwerkstätten in Weitersburg, überzeugt. „Da, wo wir sind, ist die Spitze“, sagt der 36-Jährige selbstbewusst.
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| Handwerksmeister Ulrich Bomm mit Lehrling Christian Hirsch. Ca. 90 Lehrlinge hat das Unternehmen in 120 Jahren ausgebildet. |
„Um da bleiben zu können, muss man sich regen, den Markt beobachten, sich selbst und die Mitarbeiter ständig weiterbilden, neue Ideen haben, vielseitig und immer Ansprechpartner sein“, fügt er hinzu. Diese Philosophie lebt Bomm. Sie ist ihm vererbt vom Urgroßvater, Großvater und Vater. Die Malerwerkstätten Bomm gibt es seit 120 Jahren.
Engagiert in Ausbildung
und Ehrenamt
Weitergegeben wurden auch die Überzeugung, dass es nichts Schöneres gibt, als Handwerker zu sein, das Wissen um die glückhafte Symbiose aus Verstand, Herz und Hand, die alten Handwerkstechniken und das ehrenamtliche Engagement. „Im luftleeren Raum kann man sich nicht halten, man muss den Erfahrungsaustausch pflegen“, begründet Bomm seine ehrenamtliche Arbeit, sei es als Vorstandsmitglied der Maler- und Lackierer-Innung Mittelrhein oder im sozialpolitischen Ausschuss des Landesinnungsverbandes.
„Mein Urgroßvater Theodor hat den Lauf durch die Geschichte 1886 begonnen. Wir setzen ihn fort, sind noch nicht angekommen, haben noch Ziele und Träume“, sagt Ulrich Bomm. Ca. 90 Lehrlinge wurden bisher ausgebildet. Drei sind es aktuell. „Jungen Leuten die Liebe zu unserem Beruf weiterzugeben ist eine Tradition, die zur Herzenssache geworden ist“, so Bomm ohne Pathos, ehrlich und engagiert. Seine Lebenseinstellung gibt er stetig auch an seine 20 Mitarbeiter weiter. „Einige sind länger im Betrieb, als ich lebe“, lacht er.
Und er nennt das breite Spektrum, das man abdeckt. „Renovierung von Büro-, Geschäfts- oder Gasträumen? Gestaltung von Fassaden, Verlegen von Fußböden oder Bautenschutz? Alles kein Problem! Wir rücken auf Wunsch zu jeder Zeit aus, räumen alles aus, entfernen Altes und ersetzen es durch stimmige Neulösungen.“ Zum Aufgabengebiet der Firma zählen auch Stuckarbeiten, Arbeiten im Wärmedämmverbundsystem sowie Schutzanstriche. Kunden im Umkreis von bis zu 100 Kilometern gehören zu den Auftraggebern. „Durch den Service aus einer Hand und unser hohes Qualitätsniveau haben wir uns einen überregionalen Ruf erarbeitet. Oft werden Kunden gar zu Freunden“, freut sich Bomm.
Steckbrief: Bomm GmbH, Weitersburg
Maler-Meisterbetrieb | gegr. 1886 | 20 Mitarbeiter, 3 Lehrlinge | alle Leistungen des Malerhandwerks | Internet:
www.maler-bomm.de
Einstieg ins Handwerk
Wie sehen sie aus, die Lehrlinge 2006? Und wer sind ihre Ausbilder? Einige stellen wir unter dieser Rubrik vor.
Christian Hirsch, 18 Jahre, Maler und Lackierer: „Ich freue mich, diesen kreativen Beruf zu lernen. Schwarz sehen für meine Zukunft brauche ich nicht, denn als Maler hat man viele Berufschancen und kann sich in verschiedene Richtungen, beispielsweise zum Restaurator, weiterbilden.“ Ausgebildet wird er in den Malerwerkstätten Bomm in Weitersburg.
Maler- und Lackierermeister Ulrich Bomm unterstreicht, dass er mehrere Bewerber hatte und dass das Vorstellungsgespräch und ein Praktikum ausschlaggebend für die Einstellung sind. „Wichtig ist es auch, dass die Eltern dahinter stehen. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.“
Infos zur Lehre im Handwerk und freie Lehrstellen bei der HwK-Ausbildungsberatung,
Tel.: 0261/ 398-323, Fax: -989, E-Mail: aubira@hwk-koblenz.de,
Internet:
www.hwk-koblenz.de, Webcode: lehrstellen