Durch Höhen und Tiefen
GEWO blickt auf 50 Jahre Unternehmensgeschichte zurück
„Wir haben ganz klein angefangen: mit einer Mischmaschine, einem Schrägaufzug und einem Pritschenwagen“, erinnert sich Ilse Ebermann und Gerrit Ebermann lächelt seiner 73-jährigen Mutter zu. Die beiden sind sich einig, dass dies heute anders ist.
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| Wo Stuckateurmeister Gerrit Ebermann (r.) und sein Team arbeiten, hinterlassen sie ihre Handschrift im Innenbereich ... |
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| ... wie auch an Außenfassaden, wie der Vorher-Nachher-Vergleich an diesem Wohnhaus zeigt. |
Der Stuckateurmeister hat den lang gehegten Traum seines Vaters und früheren Betriebsinhabers Hans Ebermann verwirklicht und ist vor neun Jahren mit seinem Unternehmen GEWO aus der Alten Burgstraße in das Gewerbegebiet von Koblenz-Arenberg umgezogen. Dort bietet das große Betriebsgelände einer Menge moderner Maschinen Platz.
Herausforderungen
immer gemeistert
„Es gab Höhen und Tiefen“, fasst Ilse Ebermann die vergangenen Jahrzehnte zusammen. 1961 hatte ihr Mann Hans die 1956 gegründete Gesellschaft für Wohnungs- und Innenausbau von seinem Chef übernommen. In der Anfangszeit hatte der Betrieb nicht mehr als acht Mitarbeiter, so viele wie heute. In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Mitarbeiter auf 30 und dann sogar auf 40 an. Der darauf folgende Rückgang der Mitarbeiterzahl ist der wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet. Zu den Projekten des Unternehmens zählen das Quelle-Kaufhaus und das Provinzial-Hochhaus in Koblenz. Die derzeitige Auftragslage beurteilt Gerrit Ebermann als gut. Nicht zuletzt durch das gute Mitarbeiterteam, das die termin- und fachgerechte Fertigstellung zahlreicher Bauvorhaben sicherstellt.
„Dass ich Stuckateur werden wollte, wusste ich schon als 13-Jähriger“, betont Gerrit Ebermann. So ist es nicht verwunderlich, dass er seine Ausbildung in diesem Beruf schnell und zielstrebig absolviert hat. Nach der Realschule folgte die Lehre, die wegen seiner guten schulischen Leistungen in der Berufsschule auf zwei Jahre verkürzt wurde. Mit 19 Jahren wurde Gerrit Ebermann Geselle im elterlichen Betrieb. Als 22-Jähriger legte er 1993 die Meisterprüfung ab.
1995 übernahm er von seinem Vater das Unternehmen, das seither GEWO GmbH heißt, und begann mit dem Bau der neuen Betriebsstätte im Gewerbegebiet. Zwei Jahre später folgte der Umzug. „Leider verstarb der Vater 1997 viel zu früh. Trotzdem hat Gerrit das alles innerhalb kürzester Zeit geschafft“, sagt Ilse Ebermann stolz über ihren Sohn, den seine Frau Elke tatkräftig unterstützt.
Zukunftsmärkte fest im neuen Blick
„Die Zukunft sehe ich im Bereich Altbausanierung und Denkmalpflege“, erklärt Gerrit Ebermann. Im Bereich der Altbausanierung ist wegen der Energieeinsparverordnung vor allem das Thema Wärmedämmung aktuell. Entsprechende Systeme gehören zum Leistungsangebot von GEWO. „Deutlich ist auch, dass der Trend zum Niedrigenergie- und Passivhaus geht. Das decken wir alles ab.“
Einen weiteren Trend entdeckt der Stuckateurmeister in der Verwendung von Kalkinnenputz als historischem und ökologischem Baustoff. Neben Innen- und Außenputz sowie Akustik- und Abschirmputzen umfasst die Leistungspalette weiterhin den kompletten Trockenausbau, Fassadenarbeiten und natürlich klassische und moderne Stuckarbeiten.
Steckbrief: GEWO GmbH, KO-Arenberg
Gegr. 1956 | 8 Mitarbeiter | Putz, Stuck, Trockenbau | Tel.: 0261/ 61875 |
Internet:
www.gewo-stuck.de