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Ab dem Jahrgang 2008 ...

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Jahrgänge 1997 - 2007

Die Jahrgänge 1997 bis 2007 stehen in der bisherigen Form zur Verfügung. Die Beiträge sind nach Jahrgang und Ausgabe mit Inhaltsübersicht gegliedert.

Zu erreichen sind sie über

archiv.handwerk-special.de

Auf dem Laufenden bleiben

Über 30 Jahre: Arbeitskreis Unternehmensführung im Handwerk

„Nur der Unternehmer kann sich erfolgreich am Markt behaupten, der stetig auf dem Laufenden bleibt. Dabei genügt es für die Führung eines Betriebes auf Dauer oft nicht, ein guter Praktiker zu sein“, so Guido Ganz, Vorstandssprecher des Arbeitskreises Unternehmensführung im Handwerk.

Foto: Ein achtköpfiger Vorstand leitet den Arbeitskreis Unternehmensführung und plant die zielgruppenspezifischen Angebote.
Ein achtköpfiger Vorstand leitet den Arbeitskreis Unternehmensführung und plant die zielgruppenspezifischen Angebote.

„Es kommt auch darauf an, die betriebswirtschaftlichen Aufgaben zu meistern und sich auf den neusten Stand zu bringen. Kaufmännisches Know-how ist für den Erfolg eines Handwerksbetriebes unerlässlich“, führt der Geschäftsführer des Unternehmens „CAD-Bau“ weiter aus. Fortbildungsseminare zu aktuell brisanten Themen sind deshalb ein Schwerpunkt, den sich der Arbeitskreis auf die Fahne geschrieben hat.

Dem Arbeitskreis, der im nächsten Jahr sein 35-jähriges Jubiläum begeht, gehören 230 Mitglieder an. Es sind Unternehmerfrauen, Unternehmer und Führungskräfte aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Einstiegsvoraussetzung für die Mitgliedschaft ist der „Betriebswirt des Handwerks“. „Wir treffen uns aber nicht ausschließlich zur Fortbildung, gemeinsame Theater- und Museumsbesuche gehören dazu. Das sind Gelegenheiten, sich auch privat kennen zu lernen und unbeschwert miteinander zu reden“, betont Bürokauffrau Elke Krämer, ebenfalls Vorstandssprecherin des Arbeitskreises.

Die Anfänge der Qualifizierung gehen in die frühen 1970er Jahre zurück. Damals rief die HwK Koblenz gemeinsam mit dem „Institut für Technik der Betriebsführung“, Karlsruhe, das Seminar „Unternehmensführung im Handwerk“ ins Leben. Ziel war es, selbstständigen Handwerkern sowie Führungskräften im Handwerk und der mittelständischen Wirtschaft eine geschlossene Management-Konzeption anzubieten. Der heute offiziell anerkannte Titel „Betriebswirt des Handwerks“ konnte erst in späteren Jahrgängen erworben werden.

Gründungsmitglieder erinnern sich

„Damals haben sich 20 Absolventen des Seminars mit unternehmerischem Weitblick die Frage gestellt, was kommt danach? Es muss eine Verbundform für die Teilnehmer geben, in der ein Branchen übergreifender Gedanken- und Erfahrungsaustausch gepflegt wird. Das war sozusagen die Geburtsstunde des Arbeitskreises“, erinnert sich Kfz-Elektrikermeister Horst Vogtmann, der zu den Gründungsmitgliedern zählt und noch immer aktiv ist. Er verweist in diesem Zusammenhang auf das persönliche Engagement von HwK-Hauptgeschäftsführer Dr. h.c. mult. Karl-Jürgen Wilbert, der der „Geburtshelfer“ des Arbeitskreises gewesen sei. „Er war es, der sich neue Formen des Miteinanders, neue Wege der Beschäftigung wünschte.“

Von Anfang an dabei ist auch Renate Schmidt. Die kaufmännische Angestellte der Helmut Schmidt GmbH in Bad Marienberg suchte als Betriebsfremde ein Forum der Weiterbildung und nutzte gern die angebotene Qualifizierung der Handwerkskammer Koblenz an Abenden und Wochenenden. Heute ist die inzwischen 63-Jährige noch immer aktiv in Beruf und Arbeitskreis. „Beides hält mich fit“, bekennt sie.

Ihr Programm gestalten die Mitglieder des Arbeitskreises jährlich neu. So nehmen Seminare zur Datenverarbeitung und Multimedia, Persönlichkeitsentwicklung, Public Relations, Steuerrecht und Finanzierung einen breiten Raum ein. Aber auch Rhetorik, Zeitmanagement, Insolvenzrecht und Marketing stehen auf dem Themenplan.

„Der Arbeitskreis Unternehmensführung im Handwerk ermöglicht Betriebswirten des Handwerks einen Blick über den eigenen Gartenzaun, der gemeinsame Lösungen bei gleichen Problemen ermöglicht“, erklärt der Vorstandssprecher. „Wir wissen, dass heute Weiterbildung auch nach der Abschlussprüfung zum Betriebswirt unumgänglich ist, um am Markt zu bestehen. Nur wer sich diesen Herausforderungen stellt, kann die Chance nutzen, die sich aus dem Fortschritt ergeben“, ergänzt er.

Infos zum Arbeitskreis Unternehmensführung im Handwerk bei der HwK Koblenz, Tel.: 0261/ 398-347, E-Mail: Michael.Wallwey@hwk-koblenz.de, Internet: www.hwk-koblenz.de

 
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