Auf die ganz flotte Tour ...
Phoenix Racing, die DTM und das Handwerk am und im Auto
Es sind klangvolle Namen: DTM, Audi Sport Team Phoenix, Christian Abt, Pierre Kaffer. Und auch die Technik klingt nach Racing pur: 460 PS, V8-Motor, 4 Liter Hubraum, 1150 kg Gewicht, 500 Nm. Hinter all dem steckt Handwerk - unter der Motorhaube wie auch hinter dem Lenkrad ...
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Fahrer Pierre Kaffer,
gelernter Kfz-Mechaniker. |
Fahrer Christian Abt,
Kfz-Mecha-nikermeister. |
Teamchef Ernst Moser,
Kfz-Me-chanikermeister. |
Das Team aus der Eifel gehört zu Deutschlands schnellsten Handwerkern: Da sind 20 Mechaniker, unter ihnen drei Handwerksmeister und auch ein Lehrling, selbst Rennfahrer. Da ist Christian Abt, Unternehmer und Handwerksmeister, als einer von zwei Fahrern. Ins Lenkrad des zweiten Audi A4 greift Pierre Kaffer, der in einem Handwerksunternehmen in der Eifel seinerzeit als Kfz-Mechaniker ausgebildet wurde. Eine Kombination, die in keiner geringeren Serie als den Deutschen Tourenwagen Masters an den Start geht – einer Erfolgsserie mit Tradition, die national ebenso viele Zuschauer anlockt wie die Formel 1 und international zur Spitzenklasse im Tourenwagenrennsport zählt.
Meuspath am Nürburgring. Das „Gewerbegebiet“ ist seit Jahren eine Topadresse für alles, was schnell auf zwei und vier Rädern unterwegs ist. Motorsportteams haben hier, einen Steinwurf von der Nordschleife des Nürburgrings entfernt, ihr „Basislager“. Als eines der ersten Unternehmen ließ sich das Rennsportunternehmen „Phoenix Racing“ um Teamchef Ernst Moser, Kfz-Mechanikermeister, in diesem Auto-Mekka nieder. Das war 1999. Mit Wiederbelebung der DTM im Jahr 2000 erreichen Team wie auch Fahrer Manuel Reuter jeweils die Vizemeisterschaft. Im gleichen Jahr feiert das junge Phoenix-Team den Sieg beim renommierten 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Ein Riesenerfolg, der drei Jahre später wiederholt werden kann.
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| Handwerk im Extrembereich: Nachtanken und Räder wechseln in weniger als fünf Sekunden. |
Rad an Rad: Die DTM zählt zu den erfolgreichsten Rennserien. Ständige Zweikämpfe ohne Berührungsängste gehören dazu. |
Vordere Plätze gehören in allen Meisterschaften, in denen die Phoenix-Truppe antritt, zum Standard, so auch beim Porsche Carrera Cup. „Dahinter steckt kontinuierliche Arbeit, ein perfektes Zusammenspiel zwischen Fahrer, Fahrzeug und Mechanikern“, nennt Chef Ernst Moser die Gründe für den Erfolg. Im Extrembereich bewegen die Fahrer nicht nur ihre Untersätze, das gilt auch für die Technik selber. Eine komplette Tür aus Carbon wiegt ganze zwei Kilogramm, die Motoren beschleunigen ihre Hülle in 2,5 Sekunden von 0 auf 100.
Dafür, dass alles wie geschmiert läuft, sorgt die Mechaniker-Crew, allen voran zwei Kfz-Mechanikermeister sowie ein Tischlermeister. Mit Lehrling Hendrik Still hat auch die Ausbildung einen festen Platz im Unternehmen. „Das Motorsportherz in der Eifel ist groß“, sagt Moser, selbst seit 30 Jahren vom Rennsport-Virus befallen. „Ohne den geht es nicht“, weiß er und denkt dabei auch an die 60 Tage im Jahr, die seine Mannschaft wegen der Rennen unterwegs und nicht bei der Familie zu Hause ist. „Ich würde trotzdem nichts anderes machen wollen und weiß, dass jeder in unserem Team auch so denkt!“
Steckbrief: Phoenix Racing, Meuspath
1999 gegründet | Aufbau und Einsatz von Rennfahrzeugen | 20 Mitarbeiter, 1 Lehrling | Internet:
www.phoenix-racing.de
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Die DTM und das Phoenix-Team live auf dem Nürburgring erleben.
Die DTM fasziniert an jedem Rennwochenende Hunderttausende - vor den Fernsehern wie auch live an der Rennstrecke. „Handwerk Special“ verlost zusammen mit dem Audi Sport Team Phoenix zwei Eintrittskarten und lädt nicht nur zum Rennen am 20. August auf dem Nürburgring ein, sondern lässt auch hinter die DTM-Kulissen blicken. Wie und wo werden die Rennen vorbereitet, was erwartet die Mechaniker-Crew an der Rennstrecke, wie arbeiten die Fahrer Christian Abt und Pierre Kaffer mit ihrer Boxenmannschaft zusammen? Im Preis enthalten ist eine Visite bei „Phoenix Racing“ sowie der Besuch der Box vor dem Rennen. Die Preisfrage: Welches Handwerk ist neben den Kfz-Mechanikern mit einem Meisterbrief im Phoenix-Team vertreten? Das Bäcker-, Dachdecker- oder Tischlerhandwerk?
Gewinnhotline: 0261/ 398-163, E-Mail: presse@hwk-koblenz.de