Neue Elektro-Gesellenprüfung
Erstmalig legten Lehrlinge im HwK-Berufsbildungszentrum Bad Kreuznach ihre Gesellenprüfung Teil I im Elektronikerhandwerk, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, nach der neuen Ausbildungsverordnung ab.
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| Lehrlingswart Manfred Heinrich (2.v.r.) begleitet die Prüfung der angehenden Gesellen. |
Im Unterschied zur früheren Zwischenprüfung wird das Ergebnis mit 40 Prozent auf die Berufsabschlussprüfung angerechnet. 15 Elektronikerlehrlinge stellten sich diesem neuen Verfahren.
Unter Leitung von Manfred Heinrich, dem Lehrlingswart und Gesellenprüfungsausschussvorsitzenden der Elektro-Innung Bad Kreuznach, ging es zunächst darum, einen Kundenauftrag in eine technische Zeichnung zu übersetzen: In einer Garage sollen Beleuchtung, eine elektrische Garagentorsteuerung sowie zwei Steckdosen installiert werden. Die Prüflinge setzten die Planzeichnung dann innerhalb von fünf Stunden in eine Brettmontage um und unterzogen sie abschließend einer Funktionskontrolle sowie Schutzmaßnahmen. Dabei auftauchende Fehler konnten innerhalb von zehn Minuten repariert werden, bevor die Lehrlinge sich dann einem Fachgespräch zu ihrer Arbeit unterziehen mussten.
Selber planen, ausführen und kontrollieren - diesem ganzheitlichen, handlungsorientierten Ansatz wird die neue Prüfungsform gerecht. Allen im Prüfungsausschuss ehrenamtlich tätigen Meistern und Berufsschullehrern gebührt für ihren Einsatz für den Berufsnachwuchs ausdrücklicher Dank.
Informationen zu allen Fragen rund um die Lehre im Handwerk und zu freien Lehrstellen bei den HwK-Ausbildungsberatern, Tel.: 0261/ 398-323, Fax: -989, E-Mail: aubira@hwk-koblenz.de, Internet:
www.hwk-koblenz.de
Die Ausbildungsberater bieten einen regelmäßigen Sprechtag am ersten Mittwoch im Monat im HwK-Berufsbildungszentrum Bad Kreuznach an. - Informationen und Anmeldung unter Tel.: 0671/ 894013-0, Fax: -888, E-Mail: kreuzn@hwk-koblenz.de