Es geht um mehr als die Wurst ...
Mädchen im Fleischerhandwerk
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| Denise Bender (l.) und Jennifer Bockmühl gehören zu den sechs Mädchen unter 168 jungen Leuten, die im Bezirk der HwK Kobenz das Fleischerhandwerk erlernen. |
Denise Bender und Jennifer Bockmühl möchten Fleischer werden. Zurzeit lernen sie in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung bei der HwK Koblenz ausbeinen, Teile zuschneiden und Edelteilstücke von Wurstfleisch zu trennen. Für die 20-jährige Jennifer, die im Petz-Markt in Wissen ausgebildet wird, ist es der Wunschberuf. „Mein Onkel ist Fleischer. Der Beruf liegt in der Familie“, lacht sie. Nach der Gesellenprüfung schließt sie vielleicht eine Kochlehre an. Die 24-jährige Denise hat bereits eine Gärtnerlehre abgeschlossen. Die junge Frau, die bei Fleischermeister Siegbert Rheingans in Argenthal lernt, schließt die spätere Meisterprüfung nicht aus. Denise und Jennifer wissen, dass es in ihrem Beruf nicht nur um die Wurst geht. Sie müssen über die verschiedenen Fleischqualitäten und -eigenschaften genau Bescheid wissen.
Beide zeigen, dass der von Männern bestimmte Beruf keine Männerdomäne sein muss. Moderne Maschinen erleichtern in vielen Produktionsabschnitten die Arbeit. Von den 168 Jugendlichen, die im HwK-Bezirk den Fleischerberuf erlernen, sind sechs Mädchen. 204 junge Leute werden Fleischereifachverkäufer - hier liegen die Mädchen mit 186 deutlich vorne.
Infos zur Lehre im Handwerk bei der HwK-Ausbildungsberatung, Tel.: 0261/ 398-323, Fax: -989, E-Mail: aubira@hwk-koblenz.de, Internet:
www.hwk-koblenz.de