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Jahrgänge 1997 - 2007

Die Jahrgänge 1997 bis 2007 stehen in der bisherigen Form zur Verfügung. Die Beiträge sind nach Jahrgang und Ausgabe mit Inhaltsübersicht gegliedert.

Zu erreichen sind sie über

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Vorsprung im Wettbewerb

Jürgen Krohn: Meister im Dachdecker- und Klempnerhandwerk

Wenn es um Fußball geht, können Jürgen Krohn und Kurt Reiner nicht miteinander. Der doppelte Jungmeister ist Bayern-Fan, sein Chef fiebert mit dem HSV. Beim "Meisterschuss!" allerdings wären sie mit allen Mitarbeitern das gleiche gut eingespielte Team wie im Meisterbetrieb.

Foto: Als Meisterstück fertigte Jürgen Krohn (r.) ein Metall-Dach mit Gaupe in Doppelstehfalztechnik. Eine solide Grundlage für seine Zusammenarbeit mit Dachdeckermeister Kurt Reiner.
Als Meisterstück fertigte Jürgen Krohn (r.) ein Metall-Dach mit Gaupe in Doppelstehfalztechnik. Eine solide Grundlage für seine Zusammenarbeit mit Dachdeckermeister Kurt Reiner.

Jürgen Krohns beruflicher Werdegang begann vor zehn Jahren bei Dachdeckermeister Kurt Reiner in Dörth bei Emmelshausen, bei dem er anschließend auch als Geselle weiter arbeitete. "Ich will nicht auf der Stelle treten. Zusätzliches Know-how ist ein Wettbewerbsvorteil", erzählt der 25-Jährige von seinem Entschluss, auf Meisterkurs zu gehen. Mit Rückendeckung seines Lehrmeisters, bei dem er nach 13 1/2 Monaten des Lernens im Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Mayen wieder eingestiegen ist und für den Bereich Bauklempnerei verstärkt Verantwortung übernehmen wird.

Langfristige Bindung an den Betrieb

"Wir sind ein eingespieltes Team von Leuten, die handwerklich gut sind und die richtige Einstellung zum Betrieb haben", umschreibt Kurt Reiner seine Personalpolitik. "Wir fördern und fordern die jungen Mitarbeiter, wollen die Zusammenarbeit auf Dauer anlegen."

Das Konzept hat sich vom Lehrling bis zum Meister bewährt. So ist sein früherer Lehrling und Bundessieger im Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend von 1993, Dachdeckermeister Lars Hennig, inzwischen Mitgesellschafter. Auch Sohn Oliver erwarb den Meisterbrief, machte den "Betriebswirt des Handwerks" und arbeitet heute beim Schieferspezialisten Rathscheck in Mayen.

Arbeiten mit Naturschiefer und die Bauklempnerei sind die beiden Schwerpunkte von "Reiner-Dach". "Wir fahren dorthin, wo wir einen auskömmlichen Preis für unsere Arbeit bekommen. Das war in einem Fall am Timmendorfer Strand", weiß Kurt Reiner zu berichten. Aber auch zwischen Rhein-Main und Köln-Bonn kann er auf repräsentative Referenzen verweisen. Neben seiner Leidenschaft für den Fußball, die er mit allen Mitarbeitern teilt, engagiert sich der 51-jährige Unternehmer als Vorstandsmitglied und Lehrlingswart der Dachdecker-Innung Boppard, in den Prüfungsausschüssen für die Dachdeckerschule Mayen und als von der HwK öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger.

Steckbrief: Bedachung K. Reiner, Dörth
Dachdeckerei, Klempnerei - gegr. 1978 - 12 Mitarb. (4 Meister, 1 Lehrl.) - Tel.: 06747/ 7666 -
www.fachhandwerk.de/reiner-gmbh

Bundesbildungszentrum Mayen

Dachdecker- und Klempnergesellen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland kommen nach Mayen in das Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Hier bereiten sie sich auf die Meisterprüfung im Dachdecker- und/oder Klempnerhandwerk vor. Ergänzend legen viele parallel die Prüfung zum staatlich anerkannten Fachleiter für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik ab. Ein weiterer Schwerpunkt ist die überbetriebliche Lehrlingsausbildung für alle Dachdeckerlehrlinge aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die hier im Laufe ihrer Lehrzeit insgesamt 14 Wochen in speziellen fachpraktischen Lehrgängen unterwiesen werden.

Die HwK-Meisterakademie informiert und berät zu Voraussetzungen, Förderung und Durchführung aller Meistervorbereitungskurse unter Tel.: 0261/ 398-415, Fax: -990, E-Mail: meister@hwk-koblenz.de, Internet: www.hwk-koblenz.de

Infos auch im Bundesbildungszentrum: www.bbz-dachdecker.de

 
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