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Ab dem Jahrgang 2008 ...

... setzt die Handwerkskammer Koblenz die Onlineausgabe von Handwerk Special als E-Paper um.

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Jahrgänge 1997 - 2007

Die Jahrgänge 1997 bis 2007 stehen in der bisherigen Form zur Verfügung. Die Beiträge sind nach Jahrgang und Ausgabe mit Inhaltsübersicht gegliedert.

Zu erreichen sind sie über

archiv.handwerk-special.de

Pole-Position

Kfz-Lehrlinge geben im Motorsport Gas

Patrick Walter gewann bereits den Europapokal.
Norbert Berresheim (rechts) mit Betriebsinhaber Willi Perz. Beide arbeiten seit fast 40 Jahren zusammen.

atrick Walter (rechts) aus Neuwied und Philipp Kaiser aus Marienrachdorf haben mehrere Gemeinsamkeiten. Beide sind 18 Jahre jung und möchten Kfz-Mechatroniker werden. Sie sind im zweiten Lehrjahr und lernen ihren Wunschberuf. Auch ihr Hobby teilen sie: Sie sind mit Leib und Seele Motorsportler. „Nur wer voll dahinter steht, mit Kopf und Herzblut fährt, kann auch erfolgreich fahren“, sind beide überzeugt. Ihre gesamte Freizeit ist voll ausgebucht. Während Patrick, der bei KBM Mercedes in Neuwied ausgebildet wird, im Kart unterwegs ist, steigt Philipp nach Feierabend auf das Motorrad und fährt Crossrennen. Seine Lehre macht er bei den Stadtwerken Neuwied.

„120 Schaltvorgänge sind pro Runde zu machen“, erzählt Patrick, der 2002 im Europapokal den ersten Platz belegte. „Mein größter Erfolg“. Mehrere Urkunden mit Platzierungen bei den Kart-Meisterschaften des Deutschen Motorsport Verbandes (DMV) zieren ebenfalls sein Zimmer. Auch Philipp zeigt bei Motorcrossrennen bisher gute Ergebnisse. Im ADAC-Rheinland-Pfalz-Rennen fuhr er auf den 3. Platz. „Der Sport ist eine Sache. Wichtiger ist aber der erfolgreiche Abschluss unserer Lehre“, sind
sich beide einig.

Vorgestellt - Neue Ausbeultechnik
Stephan Huth, technischer Leiter des „Lackier Centrum“ Bad Ems
Stephan Huth, technischer Leiter des „Lackier Centrum“ Bad Ems

In Sachen moderner Technik sind Stephan Huth und Michael Kapski besonders stolz auf den Einsatz des „Miracle-Systems“, eine ganz neue Ausbeultechnik. „Das spart enorme Kosten, da das Karosserieteil nicht ausgewechselt werden muss, sondern über kleine Haken, die auf dem beschädigten Blech auf winziger Fläche punktgeschweißt werden, millimetergenau wieder in seine Ursprungsform zurückgezogen wird. Die Haken nehmen zwar enorme Zugkräfte auf, lassen sich aber mit einer leichten Drehbewegung wieder vom Blech entfernen, ohne dass sie Spuren hinterlassen.“

Zum Einsatz neuer Techniken zählt auch die Anwendung von Lacken auf Wasserbasis. „Diese sind erst ab 2007 vorgeschrieben, doch wir arbeiten bereits heute damit und haben sehr gute Erfahrungen gemacht.“ Ein Stück Zukunft, das bereits heute Alltag bei den Bad Emsern ist. Um die Zukunft geht es auch bei der Ausbildung junger Menschen, die eine besondere Rolle im Unternehmen an zwei Standorten (In Koblenz ist es das „spot repair center“, in dem kleinere Lackschäden mit moderner Technik preisgünstig behoben werden.) spielt: Vier Lehrlinge erlernen aktuell hier ihr Handwerk.

Mehr Infos zu freien Lehrstellen gibt die HwK, Tel.: 0261/398-332

 
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