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| Stephan Huth, technischer Leiter des „Lackier Centrum“ Bad Ems |
In Sachen moderner Technik sind Stephan Huth und Michael Kapski besonders stolz auf den Einsatz des „Miracle-Systems“, eine ganz neue Ausbeultechnik. „Das spart enorme Kosten, da das Karosserieteil nicht ausgewechselt werden muss, sondern über kleine Haken, die auf dem beschädigten Blech auf winziger Fläche punktgeschweißt werden, millimetergenau wieder in seine Ursprungsform zurückgezogen wird. Die Haken nehmen zwar enorme Zugkräfte auf, lassen sich aber mit einer leichten Drehbewegung wieder vom Blech entfernen, ohne dass sie Spuren hinterlassen.“
Zum Einsatz neuer Techniken zählt auch die Anwendung von Lacken auf Wasserbasis. „Diese sind erst ab 2007 vorgeschrieben, doch wir arbeiten bereits heute damit und haben sehr gute Erfahrungen gemacht.“ Ein Stück Zukunft, das bereits heute Alltag bei den Bad Emsern ist. Um die Zukunft geht es auch bei der Ausbildung junger Menschen, die eine besondere Rolle im Unternehmen an zwei Standorten (In Koblenz ist es das „spot repair center“, in dem kleinere Lackschäden mit moderner Technik preisgünstig behoben werden.) spielt: Vier Lehrlinge erlernen aktuell hier ihr Handwerk.
Mehr Infos zu freien Lehrstellen gibt die HwK, Tel.: 0261/398-332 |