Eine große Herausforderung
Franken Baugeschäft steht für Projekte in der Denkmalpflege

Das Bauunternehmen Franken versteht sich sowohl auf moderne Neubauten (o.) wie auch auf Restaurierungen.
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Rainer Franken, Restaurator im Maurerhandwerk (r.), und Stuckateurmeister Ralf Sachs leiten das Bauunternehmen. |
„Es ist eine große Herausforderung an das handwerkliche Können, aber auch ein sehr stolzes Gefühl, historischen Gebäuden wieder neuen Glanz zu geben. Vergangenes für die Zukunft zu erhalten, ist immer auch Herzenssache“, bekennt Dipl.-Ing. Rainer Franken, Geschäftsführer der „Franken Baugeschäft GmbH“ aus Bendorf.
Der Restaurator im Maurerhandwerk ist Mitglied im Arbeitskreis Denkmalpflege der HwK Koblenz. Er ist überzeugt, dass die Schwerpunkte seines Unternehmens - Sanierung, Umbau und Maurerarbeiten in der Denkmalpflege - zu den Marktsegmenten mit wachsender Nachfrage zählen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Statt Talfahrt, die in der gesamten Bauwirtschaft Arbeitsplätze gekostet hat, konnte die Belegschaft seit Firmengründung 1964 verfünffacht werden. Franken, seit 1994 als Geschäftsführer tätig, hat den Betrieb Ende letzten Jahres von seinem Vater, Maurermeister Hans-Peter Franken, übernommen. Er ist Chef von 37 Mitarbeitern, darunter fünf Lehrlingen, die sich auf Bauen im Bestand spezialisiert haben.
Kontinuierliches
Wachstum
„Bauen auf engstem Raum in knapp gefassten Zeitfenstern, ein Team, das mitzieht, notfalls auch an Wochenenden, hohe Flexibilität und Offenheit für neue Themen, Blick für das Machbare und ständige Weiterbildung der Mitarbeiter“, nennt Franken als Eckpfeiler für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Betriebs, der als klassisches Hochbauunternehmen begann. Heute steht der Name Franken für zahlreiche bedeutende Gebäude- und Denkmalpflegeprojekte. Der Bahnhof Rolandseck bei Remagen, Schloss Drachenburg in Königswinter, Schloss Montabaur oder die Bruchsteinsanierung der Contragarde auf der Festung Ehrenbreitstein gehören dazu. „Gerade beim Restaurieren zeigt sich, wer ein Feeling für Baustoffe und Materialien hat“, betont Franken. „Hier gilt es, sich alten, in Vergessenheit geratenen Handwerkstechniken wieder zu nähern. Der moderne Bauhandwerker ist es gewohnt, sein Material vorkonfektioniert als industriell gefertigtes Produkt zu kaufen“, fügt er hinzu.
Immer wieder
neue Themen anpacken
Mit dem Betriebseintritt von Stuckateurmeister Ralf Sachs vor fünf Jahren wurde die Betriebsabteilung Stuck, Innen- und Außenputz, Sanierputz und Wärmedämmverbundsysteme gegründet. Sachs, der sich derzeit zum Restaurator im Stuckbereich weiterbildet, nennt Arbeiten in traditionellen Lehm- und Außenputztechniken als neues, interessantes Aufgabenspektrum der Firma.
Auch bei der maschinellen Verfugung einer Natursteinfassade im Industrieerlebnispark in Erpel/Ww. betrat man Neuland. „Wir führen regelmäßig Teambesprechungen durch und erarbeiten ständig neue Perspektiven“, so Rainer Franken.
Steckbrief: Franken Baugesch., Bendorf
Gegr. 1964 37 Mitarbeiter, 5 Lehrl. Bauen im Bestand, Denkmalpflege Tel.: 02622/ 3837 www.bau-franken.de