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Ab dem Jahrgang 2008 ...

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Jahrgänge 1997 - 2007

Die Jahrgänge 1997 bis 2007 stehen in der bisherigen Form zur Verfügung. Die Beiträge sind nach Jahrgang und Ausgabe mit Inhaltsübersicht gegliedert.

Zu erreichen sind sie über

archiv.handwerk-special.de

Stark durch Vielseitigkeit

Raumausstattermeisterbetrieb behauptet sich „auf dem Land“


Raumausstattermeisterin Petra Stumm lädt zur stilvollen Veränderung der eigenen vier Wände ein.
Tischler, Baubiologe und Restaurator Rainer Scriba ergänzt mit seinem Know-how im Holzbereich die Angebote zur Raumgestaltung.
Tischler, Baubiologe und Restaurator Rainer Scriba ergänzt mit seinem Know-how im Holzbereich die Angebote zur Raumgestaltung.

„Vielseitigkeit ist unsere Stärke. Sie hilft uns, Kunden zu akquirieren und im ländlichen Raum zu bestehen“, sind Raumausstattermeisterin Petra Stumm und ihr Lebenspartner, Tischler, Baubiologe und Restaurator Rainer Scriba, überzeugt.

In ihrem Handwerksbetrieb „scriba & stumm“ in Leisel, einem 800-jährigen Dörfchen, das sich sanft in die Ausläufer des südwestlichen Hunsrück-Hochwaldes schmiegt, findet man das Nichtalltägliche, das Besondere zum Ausgestalten des Wohnraums. Neben Stoffen aus ganz Europa für Fenster und Polstermöbel bieten beide ökologische Bodenbeläge aus Holz, Kork, Sisal, Kokos und Wolle. Wandbespannungen und Wandbekleidungen, Beschattungsanlagen, Restauration, baubiologische Fachberatung und komplette Innenausbauten gehören ebenfalls zur Angebotspalette.

Mit zahlreichen Aktionen und Ausstellungen, zu denen sie mehrmals im Jahr einladen, machen sie auf ihre Arbeit aufmerksam. Für den 14. Mai ist das nächste Event geplant. scriba & stumm ist inzwischen zu einem Begriff für Raumgestaltung weit über die Region hinaus geworden. Über 3000 Personen zählt der Handwerksbetrieb zum Kundenstamm.

Die Arbeit hat sich zu einer Philosophie entwickelt

„Unsere Arbeit hat sich zu einer Philosophie entwickelt. Sie entspricht dem einfachen, elementaren Bedürfnis, sich wohl zu fühlen, es schön zu haben und gesund zu wohnen“, so die 42-jährige Raumausstattermeisterin. Sie erzählt, dass sie nach dem Abitur eigentlich Innenarchitektur studieren wollte, sich aber dann doch für eine Lehre entschlossen und es nie bereut hat. „Selbst zu werkeln und Ideen umzusetzen ist einfach ein Supergefühl“, sagt sie. Sie berichtet, dass sie am liebsten traditionell, also mit Naturmaterialien wie Rosshaar, Seegras oder Wersch polstert, weil das auch etwas „mit Bewahren und Erhalten alter Techniken zu tun hat“. „Nur durch überlegten Umgang mit Materialien, Formen und Farben können wir Raumträume verwirklichen“, betont Petra Stumm.

Das Passende finden und gestalten

Gemeinsam mit ihren Kunden, die eine Veränderung im Wohnraum planen, klärt die Meisterin zunächst zahlreiche Fragen. Welche Farben werden beim Wohnen bevorzugt? Sind es dunkle, warme erdige oder edle Farben wie Purpur und Royalblau? Unitöne, spartanisch gesetzte oder kräftige Farbakzente? Welche Materialien sind angenehm? Holz, Leder, Chrom, Glas, Terracotta, Rattan? Welche Möbel dominieren im Raum, massive und barocke, rustikale, puristische, design-orientierte? Wie sollen Traumtextilien aussehen? Grafisch reduziert, uni, dezent gemustert oder transparent? Zur Erleichterung der Entscheidung hat Petra Stumm eine riesige Auswahl an Mustern präsent. Sie kann zuhören und geht individuell auf Menschen ein. Das kommt ihr bei der Arbeit zugute. Neben ihrem Lebenspartner unterstützen sie drei Mitarbeiter.

Steckbrief: scriba & stumm, Leisel
Meisterbetrieb, gegr. 1996 3 Mitarbeiter Dekoration, Polste-rung, Baubiologie Tel.: 06787/ 93213 www.scribaundstumm.de

Skurriles Schwedische Gardinen

Die „schwedischen Gardinen“ haben mit dem Raumausstatterhandwerk nichts gemein.

Damit werden die Gitter an Gefängnissen bezeichnet, die in der Regel aus Stahl sind. Der beste Stahl wird aus schwedischem Erz, dem so genannten Schwedenstahl, gewonnen. So ist die Wortkreation „schwedische Gardine“ entstanden.

 
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